

PROJEKTE.
LÖSUNGEN.
ERGEBNISSE.
Maßgeschneiderte Lösungen entstehen aus
individuellem Verständnis, interdisziplinärer
Kompetenz und langjähriger Erfahrung.
Projektbeschreibung
Der Wettbewerbsentwurf für die Aussegnungshalle in Hüttenheim entwickelt den bestehenden Friedhof behutsam weiter und schafft einen würdevollen Ort des Abschieds. Ausgangspunkt des Entwurfs ist die vorhandene kreuzförmige Struktur der Friedhofsanlage mit ihrer historischen Bruchsteinmauer. Der Neubau wird am bisherigen Standort verankert, integriert die bestehende Einfriedung und öffnet sich über eine diagonale Blick- und Wegebeziehung zum Friedhof. Dadurch entsteht eine klare räumliche Orientierung und ein einladender Übergang zwischen Außenraum und Aussegnungshalle.
Das architektonische Konzept lebt vom Kontrast zwischen Massivität und Leichtigkeit. Die historische Bruchsteinmauer bildet das räumliche Rückgrat des Gebäudes, während ein schwebend wirkendes Dach aus Dickholz den Andachtsraum schützt. Ein zentrales Oberlicht sorgt für eine natürliche, ruhige Lichtführung und schafft eine würdevolle Atmosphäre. Ein markanter Pylon mit integrierter LED-Beleuchtung setzt einen zurückhaltenden Orientierungspunkt im Friedhof.
Besonderes Merkmal des Entwurfs ist das segmentweise öffenbare Holztor. Bei Aussegnungen lässt sich die Halle vollständig zum Friedhof öffnen, sodass Innen- und Außenraum zu einem gemeinsamen Ort des Gedenkens verschmelzen. Die Materialität aus Bruchstein, Holz und Sichtbeton unterstreicht den zeitlosen Charakter des Bauwerks und fügt sich selbstverständlich in die bestehende Friedhofsanlage ein.
Der Wettbewerbsbeitrag versteht die Aussegnungshalle nicht als abgeschlossenes Gebäude, sondern als offenen Ort der Begegnung, des Erinnerns und des Abschieds – sensibel in den Bestand eingebunden und mit einer klaren, reduzierten Architektursprache gestaltet.
Projektfotos






